FREYER ENSEMBLE - AKTUELLES

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NEUE PRODUKTION

The Fall of the House of Usher
Der Untergang des Hauses Usher

Oper in zwei Akten von Philip Glass (1988)
Libretto von Philip Glass und Arthur Yorinks nach der Kurzgeschichte von Edgar Allen Poe

Aufführungen in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Michael Sanderling Musikalische Leitung
Achim Freyer Regie und Ausstattung

Solisten
William Maik Schwalm
Roderick Usher Matteo de Monti
Madeline Usher Esther Lee
Servant Michael Rapke
Physician Lianghua Gong
 

Freyer Ensemble

Claudia Lahmann

Britta Pudelko

Jannis Arampatzis

Henryk Antoni Opiela

Kammerakademie Potsdam
 

Vorstellungen

Schlosstheater Sanssouci
Freitag, 6. November 2009, 20:00 Uhr Premiere
Samstag, 7. November 2009, 20:00 Uhr
Sonntag, 8. November 2009, 18:00 Uhr
Sonntag, 15. November 2009, 18:00 Uhr

The Fall of the House of Usher
Der Untergang des Hauses Usher

Die Neuproduktion der Oper „The Fall of the House of Usher“ von Philip Glass verspricht ein Höhepunkt in der Geschichte der Potsdamer Winteroper zu werden:
Der international bekannte Regisseur und Bühnenbildner Achim Freyer konnte für die Regie und Ausstattung gewonnen werden. In Freyers Schaffen nahm die Uraufführung der Philip-Glass-Trilogie in Stuttgart mit Satyagraha (1981), Echnaton (1984), Einstein on the Beach (1988) einen bedeutenden Platz ein.
Weitere Musiktheater-Uraufführungen waren u.a.: Das Mädchen mit den Schwefelhölzern von Helmut Lachenmann an der Hamburgischen Staatsoper (1997). Für Dieter Schnebel entstanden u. a. Körper-Sprache, Maulwerke und Vergänglichkeit (UA Hamburg 1991) sowie an der Oper Leipzig die Uraufführung von Majakowskis Tod – Totentanz 1998 und Werke von Mauricio Kagel, Philip Glass, Erhard Großkopf und Alvin Curran.
Schauspielinszenierungen entstanden am Berliner Schloßpark- und Schillertheater, am Berliner Ensemble sowie am Burgtheater Wien. Operninszenierungen führten ihn u. a. nach München, Basel, Amsterdam, Wien, Berlin, Paris und Salzburg, Von 2009-2011 wird Achim Freyer Wagners Ring des Nibelungen an der Los Angeles Opera inszenieren.


Mit dem 1992 von ihm gegründeten Freyer Ensemble entwickelte Achim Freyer eine vollkommen eigenständige Theatersprache und realisierte in einem Zeitraum von zehn Jahren über 20 eigene Stücke. Darüber hinaus ist das Freyer Ensemble ein fester Bestandteil seiner großen Opern- und Schauspielproduktionen.

Der 1937 in Baltimore geborene Philip Glass gehört mit Steve Reich und Michael Nyman zu den populärsten Vertretern der sogenannten Minimal Music. Diese Musikrichtung wird aufgrund ihrer Breitenwirkung auch oft als Filmmusik eingesetzt. Die 1988 uraufgeführte Oper „The Fall of the House of Usher“ von Philip Glass ist – neben Claude Debussys gleichnamigem Fragment – die einzige Bearbeitung der berühmten Novelle von Edgar Allan Poe für die Opernbühne, die ansonsten besonders als Verfilmung (1960 von Roger Corman mit Vincent Price) bekannt wurde. Die Hauptpartien sind mit Tenor, Bariton und Sopran besetzt. Glass verwendet neben Gitarre, speziellem Schlagwerk und Synthesizer die Instrumente eines Kammerorchesters.

Die Handlung:
Durch dringliche Briefe herbeigerufen, findet sich William im Hause seines schwer erkrankten Jugendfreunds Roderick Usher ein. Er trifft den Freund in äußerst depressiver Verfassung an und erfährt von der Geschichte des aussterbenden Geschlechts der Ushers. Als Rodericks Zwillingsschwester Madeline plötzlich verstirbt, wird sie in der Familiengruft beigesetzt. Aber etwas erscheint dem Gast seltsam. Nach und nach kann William die einzelnen Beobachtungen zu einem schrecklichen Ganzen zusammenfügen: Roderick muss seine Schwester lebendig begraben haben!

 

 

Achim Freyer, Ausstellung vom 28.08. - 17.10.2008 in der Galerie 'ratskeller'

Ausstellungseröffnung am 27. August 2008 um 19 Uhr

 mit

"Über die Einsamkeit der Dinge"

für Alberto Giacometti

Textfassungen, Inszenierung und Ausstattung  Achim Freyer

Henryk Antoni Opiela

Michael Hirsch

ratskellerGalerie
Möllendorffstraße 6
10367 Berlin
(030) 90296 3713
 

 

ACHIM FREYER ERÖFFNET DIE SAISON 2008/2009 AN DER BERLINER STAATSOPER

Nach 40 Jahren kehrt Achim Freyer wieder an die Berliner Staatsoper Unter den Linden zurück, diesmal als Regisseur von P.I. Tschaikowskys "Eugen Onegin"

Premiere

Samstag, 27. September 2008, 19.00 Uhr
weitere Termine: 01. | 04. | 12. | 17. | 19. | 22. | 25. Oktober 2008



 

MUSIKALISCHE LEITUNG Daniel Barenboim
INSZENIERUNG | BÜHNENBILD | LICHTKONZEPTION Achim Freyer
KOSTÜME Lena Lukjanova
Amanda Freyer
LICHT Olaf Freese
CHÖRE Eberhard Friedrich
DRAMATURGIE Julia Lukjanova
Katharina Winkler

LARINA Katharina Kammerloher
TATJANA Anna Samuil
OLGA Maria Gortsevskaya
FILIPJEWNA Margarita Nekrasova
EUGEN ONEGIN Roman Trekel
LENSKI Rolando Villazón
FÜRST GREMIN René Pape
TRIQUET Stephan Rügamer
SARETZKI Viktor Rud
EIN HAUPTMANN Fernando Javier Radó

FREYER ENSEMBLE: 

Chandana M. Hörmann
Britta Pudelko
Jowita Figwer
Claudia Lahmann
Britta Jarmers
Jannis Arampatzis
Henryk Antoni Opiela
Rudolf Krause
Christophe Linéré
 

Staatskapelle Berlin
Staatsopernchor


In russischer Sprache mit deutschen Übertiteln
 

 

FREYER ENSEMBLE BEI BALMER & DIXON

Ab dem 01. April 2008 wird das Freyer Ensemble vom Kulturmanagement BALMER & DIXON vertreten. Die Ansprechperson in allen Fragen bleibt weiterhin Julia Lukjanova.

Neue Kontaktdaten lauten:

Balmer & Dixon Berlin GmbH
Laubacher Str 11
D-14197 Berlin
Tel 0049 30 206 5847 0
Fax 0049 30 206 5847 19
lukjanova@badix-berlin.de
 

 

FREYER THEATER

Neumann, Sven (Hg.)/ Achim Freyer

Achim Freyer - Theater

720 Seiten
Alexander Verlag
3 Bde. im Kunststoffschuber; über 1200 großteils farbige Abb.; Format 24 x 30 cm
ISBN: 978-3-89581-153-1

148.00 €

Das dreibändige Werk ist die erste umfassende Dokumentation der Theaterarbeit von Achim Freyer, einer der bedeutendsten Theatermacher der Gegenwart. Die Monographie behandelt alle Theaterarbeiten Freyers von 1959 bis 2006.

ACHIM FREYER – THEATER enthält einen vom Künstler persönlich gestalteten Bildband, eine chronologische Bild-Dokumentation des Gesamtwerks (Entwürfe, Proben- und Aufführungsfotos zu sämtlichen Inszenierungen) und einen Band mit Texten und Skizzen zu sämtlichen Theaterarbeiten (Konzepte, Rezensionen, Interviews, Briefwechsel und unveröffentlichte theoretische Texte) sowie ein komplettes Werkverzeichnis und ein umfassendes Register.

»Freyers Theater ist jenseits aller Konventionen eines der Übergröße innerer Wahrheiten.« Süddeutsche Zeitung

»Achim Freyers Bühnenbilder tanzen, sie sind Musik fürs Auge. Seine Methode, die Wahrheit zu erfassen und erlebbar zu machen, ist die Fantasie.« (Hermann Beil, Chefdramaturg am Berliner Ensemble, in seiner Laudatio bei der Verleihung des Hein-Heckroth-Preises 2007 an Achim Freyer.)

»Wer diese Aufführungen erlebt hat, weiß, welch´ sinnliche Macht das visionäre Musiktheater von Achim Freyer ausstrahlt.« (Hermann Beil)

 

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